Jaune Quick-to-See Smith wurde 1940 in der Indian Mission im Flathead Reservat geboren. Sie ist ein eingeschriebenes Flathead Salish Mitglied der Konföderierten Salish und Kootenai Stämme der Flathead Indian Nation, Montana.

Sie erhielt 1960 einen Associate of Arts am Olympic College in Bremerton Washington. Sie besuchte die University of Washington, erhielt 1976 ihren BA in Kunstpädagogik am Framingham State College und 1980 einen Master in Kunst an der University of New Mexico.

Jaune Quick-to-See Smith ist heute einer der bekanntesten indianischen Künstler. Sie wurde in allen wichtigen Kunstzeitschriften rezensiert. Smith hatte über 90 Einzelausstellungen in der Vergangenheit 30 Jahre und hat landesweit druckgrafische Projekte durchgeführt. In dieser Zeit hat sie über 300 Ausstellungen organisiert und / oder kuratiert, Vorträge an mehr als 185 Universitäten, Museen und Konferenzen international gehalten, zuletzt an 5 Universitäten in China. Smith hat mehrere kollaborative öffentliche Kunstwerke wie das Bodendesign in der Großen Halle des neuen Flughafens von Denver fertiggestellt; eine In-situ-Skulptur im Yerba Buena Park, San Francisco und ein kilometerlanger Bürgersteig History Trail in West Seattle.

Smith erhielt Auszeichnungen wie den Academy of Arts and Letters Purchase Award, NY 1987; das Joan Mitchell Foundation Painters Grant 1996; das Womens Caucus for the Arts Lifetime Achievement 1997; der College Art Association Women’s Award 2002 und drei Ehrendoktorwürden: Minneapolis College für Kunst und Design 1992; Pennsylvania Academy of Fine Arts 1998; Massachusetts College of Art 2003; Governor’s Outstanding New Mexico Woman’s Award 2005; New Mexico Governor’s Award für herausragende Leistungen in den Künsten, der Allan Houser Award 2005.

Sie befindet sich in den Sammlungen des Museum of Modern Art, Quito, Ecuador; das Museum der Menschheit, Wien, Österreich; Der Walker, Minneapolis, MN; Smithsonian American Art Museum, Washington DC; das Museum für Moderne Kunst, das Brooklyn Museum, das Metropolitan und das Whitney Museum, NY.

Smith bezeichnet sich selbst als kulturelle Kunstarbeiterin. Mit ihrer einheimischen Weltanschauung befasst sich Smiths Arbeit mit der heutigen Stammespolitik, Menschenrechten und Umweltfragen mit Humor. Der Kritiker Gerrit Henry (Art in America 2001) schrieb: „Bei aller Ursprünglichkeit ihrer Herkunft nimmt Smith in ihren Gemälden, Zeichnungen und Drucken geschickt die zeitgenössische amerikanische Gesellschaft auf und betrachtet die einheimischen und nationalen Dinge durch Bifokale des Alten und des Neuen, des Heiligen und des Profanen, des Göttlichen und des Witzigen.“