WAS IST HOSHANA RABBAH?

Hoshana Rabbahh ist der spezielle Name für den siebten Tag von Sukkot. Es ist das Ende der ernsten Zeit im jüdischen Jahr, die mit Rosch Haschana (jüdisches Neujahr) beginnt. Hoshana Rabbahh ist der letzte Tag dieser Zeit des Gerichts, da wir glauben, dass Gott bis zum Ende dieses Tages sein Urteil darüber ändern kann, was mit uns im kommenden Jahr passieren wird.

Obwohl wichtig, ist Hoshana Rabba kein Jom Tov oder Shabbat (Tag, an dem Arbeit verboten ist). Wir dürfen weiterhin arbeiten und alltägliche Aktivitäten ausführen, wie zur Schule gehen, kochen, Autos fahren und so weiter.

WAS MACHEN WIR AUF HOSHANA RABBA?

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Jüdische Erwachsene verbringen die Nacht vor Hoshana Rabbahh beten und studieren. Wie an den anderen Tagen von Sukkot winken wir auch die vier Arten; das heißt, wir nehmen die Lulavand Etrog zusammen und bewegen sie zurück, auf und ab, schütteln sie dreimal in jede Richtung.

In der Antike gingen die Juden im Heiligen im Kreis um den Altar und hielten den Lulav in den Händen, um die Hallel- und Hoshana-Gebete zu rezitieren. Auf Hoshana Rabbahh sagen wir heute sowohl das ganze Hallel-Gebet als auch die Hoshana-Gebete. Deshalb heißt es ‚Hoshana Rabbahh‘ (‚das große Hoshana-Gebet‘!)

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Die Hoshana-Gebete sprechen über den Segen des Landes Isreal ist das hebräische für ‚O hilf uns‘. Auf Hoshana Rabbahh sagen wir alle Hoshana-Gebete, die wir während der ersten sechs Tage von Sukkot gesagt haben.

Während Sukkot Juden machen viele Prozessionen in der Synagoge und auf Hoshana Rabba diese weiter. Wir gehen um die Bimah herum und tragen die Lulav und Etrog in Kreisen namenshakafot. Wir machen sieben Hakafot, und dann machen wir fünf Aravot (Bündel von Weidenzweigen). Wir schlagen den Aravot auf den Boden, bis die Blätter zu fallen beginnen. Dann nehmen wir die Torarollen aus der Arche.

ANDERE BRÄUCHE VON HOSCHANA RABBA

Genau wie an Rosch Haschana essen wir an Hoschana Rabbahh Honig, um ein süßes Jahr zu symbolisieren. Wir grüßen einander auch mit dem Satz ‚G’mar Tov‘.

Die Torarollen bleiben weiß bedeckt, ebenso der Vorhang über der Arche. In einigen Synagogen trägt der Chazan immer noch das weiße Gewand oder den Kittel, wie er es an den Hohen Feiertagen tut.